Rezension zu „Mein wunderbarer Blumengarten“ von Erin Benzakein

Klappentext:
Willkommen in der wunderbaren Blütenpracht von Floret Farm, wo Hunderte von Schnittblumenvaritäten wachsen, aus denen Erin Benzakein, die Gründerin dieser zauberhaften Blumenpracht, hinreißende Sträuße und Arrangements zusammenstellt. Von einzelnen Prachtexemplaren an Rosen und Pfingstrosen über Gartenschönheiten wie Flieder und Narzissen bis hin zu ungewöhnlicheren Ergänzungen wie Japanische Anemonen und blühende Winterzweige – dieses Buch bietet Anregungen und Tipps für ungewöhnliche Zusammenstellungen und alle Jahreszeiten. Die wunderbare Fotografie von Michèle Waite fängt den Charme und Zauber des Gartens und der hier wachsenden Pflanzen ein.

Ein Buch für alle die, die Schnittblumen lieben und sich das ganze Jahr mit Blumen aus ihrem eigenen Garten versorgen wollen. Erin zeigt, wie’s geht!

Über die Autorin:
Erin Benzakein ist Gründerin einer Blumengärtnerei in Vernon bei Seattle, die sich auf natürlich gezogene Schnittblumen spezialisiert hat. Ihre Blumen, ihr Garten und ihre Arrangements wurden in so unterschiedlichen Zeitungen und Zeitschriften wie New York Times, Country Woman und Martha Stewart Living veröffentlicht. Als Bloggerin hat sie mehr als 350.000 Follower auf Instagram und ist aktiv auf Facebook und Pinterest.

Rezension:
Diejenigen von euch, die meinem Instagramaccount folgen, wissen vermutlich, dass ich Blumen liebe. Zur Zeit haben besonders Tulpen, Ranunkeln und Gerbera es mir angetan. Schon seit längerem Bestand bei mir der Wunsch, mich nicht auf das Pflanzen von Blumen im Blumenkasten zu beschränken, sondern mal selbst Blumensträuße zu binden, Deko anzufertigen und einfach kreativ zu sein. Als ich dann durch Zufall dieses Buch entdeckte war klar: Das ist es, wonach ich gesucht habe!

Auf den ersten Blick hat mich das schöne, hochwertig gestaltete Cover angesprochen. Der Titel des Buches ist eingeprägt, was mir sehr gut gefällt.Im Inneren befinden sich moderne Bilder, die zur ansprechenden Gestaltung der Themen beitragen. Gegliedert ist das Buch anhand der Jahreszeiten: Frühling, Sommer, Herbst und Winter, wobei am Anfang die Einleitung in die Grundlagen erfolgt. Für jede Jahreszeit sind die typischen Pflanzen vorgestellt, sowie Projekte, wie beispielsweise ein Muttertagsstrauß im Frühling. Diese Einteilung finde ich sehr gelungen, da man zu jeder Phase im Jahr direkt die aktuellen Pflanzen und passende Projekte findet. Somit ist das Buch sehr übersichtlich gehalten. Durch die genauen Beschreibungen und die ansprechenden Bilder bekommt man einen guten Einblick in die Welt der Pflanzen. Ich habe unter anderem den Muttertagsstrauß ausprobiert und war begeistert. Die Projekte sind so gestaltet, dass man selbst als absoluter Laie Spaß an der Umsetzung hat und schöne, wirklich sehenswerte Ergebnisse erreichen kann. Ich empfehle dieses Buch jedem, der Interesse an Pflanzen hat und sich kreativ betätigen möchte.

Cover:
Mein wunderbarer Blumengarten

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Rezension zu „Der kleine Teeladen zum Glück“ von Manuela Inusa

Klappentext:
Laurie ist glücklich: Als stolze Besitzerin eines kleinen Teeladens in der romantischen Valerie Lane in Oxford, hat sie ihr Hobby zum Beruf gemacht. In Laurie’s Tea Corner verkauft sie köstliche Teesorten aus aller Welt, dort duftet es herrlich, und die Kunden fühlen sich wohl. Denn das gemütliche Lädchen strahlt genau dieselbe Harmonie und Wärme aus wie Laurie selbst. Nur das mit der Liebe wollte bisher noch nicht so richtig klappen, obwohl Laurie seit Monaten von Barry, ihrem attraktiven Teelieferanten, träumt. Das muss sich schleunigst ändern, finden Lauries beste Freundinnen, und schmieden einen Plan …

Über die Autorin:
Manuela Inusa wusste schon als Kind, dass sie einmal Autorin werden wollte. Die gelernte Fremdsprachenkorrespondentin arbeitete sich durch verschiedene Jobs, wollte aber eigentlich immer nur eins: Schreiben. Kurz vor ihrem 30. Geburtstag sagte sie sich: Jetzt oder nie! Inzwischen hat sie im Selfpublishing mehr als dreißig Romane veröffentlicht, die viele Leserinnen erreichten. Die Autorin lebt mit ihrem Ehemann und ihren beiden Kindern in ihrer Heimatstadt Hamburg. In ihrer Freizeit liest und reist sie gern, außerdem liebt sie Musik, Serien, Tee und Schokolade.

Rezension:
Wie ihr vielleicht wisst, habe ich die Reihe um die Valerie Lane mit Band 2 „Die Chocolaterie der Träume“ begonnen. Weil ich von Band 2 so begeistert war (Die Rezension gibts hier) habe ich mich dazu entschieden, nun noch den 1. Band zu lesen, um so nachträglich in die Reihe einzusteigen.

In „Der kleine Teeladen zum Glück“ ist Laurie die Hauptfigur. Sie besitzt einen kleinen Teeladen in der Valerie Lane, einer Einkaufsstraße in Oxford. Mit Leib und Seele betreibt sie „Laurie’s Tea Corner“ und blüht in ihrem Beruf vollkommen auf. Ein besonderes Highlight ihrer Woche ist der Dienstag, weil immer an diesem Tag ihr Teelieferant Barry vorbei kommt, um sie mit den neuesten Köstlichkeiten zu versorgen. Laurie hat schon seit Monaten ein Auge auf den hübschen Teelieferanten geworfen, beließ es aber bisher dabei, ihn aus der Ferne anzuhimmeln, anstatt ihn auf ein Date einzuladen. Lauries beste Freundinnen, die ebenfalls verschiedene Läden in der Valerie Lane besitzen, wollen ihr deshalb unter die Arme greifen, um sie ihrem Glück näher zu bringen.

Ebenso wie Band 2 hatte ich beim Lesen ab der ersten Seite ein wohltuendes Gefühl von Behutsamkeit und Harmonie. Besonders gefallen hat mir, dass im Prolog der Hintergrund um die Valerie Lane genauer beschrieben wird, sodass man als Leser sehr schön in dieses Setting hinein findet. Auch der Zusammenhalt der Freundinnen hat mich wieder beeindruckt, ihr Umgang miteinander ist so liebevoll und positiv, da wurde mir wieder warm ums Herz. Auch die Figuren, besonders natürlich Laurie, werden authentisch und gut beschrieben, sodass ich mir alle bildlich vorstellen konnte und sie direkt (wieder) lieb gewonnen habe. Obwohl man bereits anhand des Klappentextes weiß, worum es in dem Buch geht, wird das Lesen doch nicht langweilig oder eintönig. Die Autorin versteht es, detailliert und liebevoll die Geschichte auszuschmücken, sodass man nicht mehr aus der Welt der Valerie Lane weg möchte – zumindest war das bei mir der Fall. Die Charaktere der Freundinnen sind unterschiedlich, und doch passen sie gut zusammen und ergänzen einander gut. Mir gefällt es, dass in dieser Reihe so idyllische und wünschenswerte Charaktereigenschaften und Verhaltensweisen, beispielsweise der Zusammenhalt und das Miteinander der Freundinnen, vermittelt werden. Genau wie Band 2 hat mich auch „Der kleine Teeladen zum Glück“ in seinen Bann gezogen und mir ein warmes Gefühl im Herzen beschert. Ich empfehle dieses Buch (bzw. beide bisher erschienenen Teile) jedem, der Lust hat, sich in die Valerie Lane entführen zu lassen!

Cover:

Der kleine Teeladen zum Glück

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Rezension zu „My Mindful Flow“ von Jocelyn de Kwant

Klappentext:
Raus aus dem Autopiloten und rein ins Leben! Mit Augen öffnenden Anregungen, inspirierenden Aufgaben und fantasievollen Übungen, um das Hier und Jetzt zu erkunden, ermutigt dieses Buch zu mehr Achtsamkeit und Auszeiten im Alltag. 365 liebevoll illustrierte Ideen zelebrieren das Glück der kleinen Momente: Einfach hinhören, hinschauen, durchatmen, sich mit allen Sinnen öffnen, kreativ werden und den Kopf freimachen, um jeden Tag bewusst zu leben.

Über die Autorin:
Jocelyn de Kwant ist Journalistin und Redakteurin und hat sich auf die Themen Achtsamkeit und „Simple Living“ spezialisiert. Sie schreibt für zahlreiche Magazine, inklusive Flow, der international preisgekrönten Zeitschrift, die Kreativität und Achtsamkeit zelebriert. Jocelyn lebt mit ihrer Familie samt VW-Bus und eigenem Gemüsegarten in Amsterdam.

Rezension:
Mir gefällt die Idee, mehr Achtsamkeit im Alltag zu zeigen, sehr gut. Daher habe ich bereits ein sehr ähnliches Buch ausgefüllt und war sehr begeistert. Nun hat mich also der Vergleich zu „My mindful flow“ gereizt. Was mir direkt beim ersten Durchblättern aufgefallen ist, sind die Tollen Illustrationen (von Sanny van Loon). Die ansprechende Gestaltung macht, meiner Meinung nach, das Ausfüllen des Buches noch schöner. Durch die mühevoll verzierten Seiten sieht man, wie viel Liebe in der Gestaltung steckt. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die thematische Vielfalt des Buches: Zeichnen, Natur, Kreativität, Alltag, Poesie, Körper, Neugier.. all diese Bereiche werden in dem Buch angesprochen und es werden spannende Aufgaben gestellt, auf die ich nie und nimmer selbst gekommen wäre. Die thematischen Kapitel sind durch ein farbliches Konzept getrennt, sodass auf den ersten Blick ersichtlich ist, wo man sich gerade befindet.

Ich persönlich habe schon nach einigen Tagen, an denen ich jeweils eine Aufgabe erledigt habe, habe ich gemerkt, dass ich nicht nur Spaß beim Ausfüllen und gestalten hatte, sondern, dass ich wirklich reflektierter und achtsamer geworden bin. Das Ausfüllen ist mittlerweile ein lieb gewonnenes Ritual in meinem Tagesablauf und ich freue mich darauf, eines Tages das fertige Buch durchzublättern. Nach einigen Monaten/Jahren ist es sicherlich ein tolles Gefühl, die alten Aufzeichnungen und die damit verbundene Kretivität anzuschauen. Ich bin also restlos von diesem tollen Buch begeistert und kann es ganz klar weiter empfehlen!

Cover:
My Mindful Flow

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Rezension zu „Lernen für Faule – Schlaue Strategien für einen schnellen Lernerfolg Selbsttest: Wie lerne ich am besten?“ von Felicitas Komarek und Iris Komarek

Klappentext:
Jeder kennt es noch aus der Schulzeit oder dem Studium: Auf der einen Seite gibt es die Fleißigen, die durch hohen Lernaufwand immer gut vorbereitet sind. Und auf der anderen Seite die „Faulen“, die wenig Zeit aufs Lernen verwenden und alles auf den letzten Drücker machen, aber trotzdem erfolgreich alle Prüfungssituationen bestehen. Doch welche Methoden wenden diese (Lern-)Minimalisten an, um mit wenig Aufwand große Erfolge zu erzielen? Welche mentale Einstellungen besitzen sie, um effizient ein Lernziel zu erreichen? Diese Strategien entschlüsselt NLP-Expertin Iris Komarek in diesem Buch und macht sie anderen zugänglich. Ein Selbsttest hilft bei der Einschätzung des eigenen Lerntyps und bei der Entwicklung der persönlichen Lernstrategie.

Über die Autoren:
Felicitas Komarek, geboren 1995, ist die Tochter von Iris Komarek. Nach ihrem Abitur im Jahr 2014 absolvierte sie einen Freiwilligendienst in Südafrika. Seit 2015 studiert Felicitas Komarek Ethnologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, in ihrer Rolle als Studentin setzt sie Lern- und Prüfungsstrategien direkt in die Praxis um und testet diese auf ihre Qualität.

Iris Komarek ist Soziologin, NLP-Lehrtrainerin, Lerncoach-Ausbilderin, Gedächtnistrainerin und Suggestopädin am renommierten Institut mindSYSTEMS in München und hat das Programm „ich lern einfach“® entwickelt. Seit über 15 Jahren forscht, lehrt und praktiziert sie, wie Lernen einfach, effektiv, erfolgreich, stressfrei und sogar lustvoll sein kann.
Rezension:
Wie ihr vielleicht wisst, studiere ich schon seit einigen Semestern. Gute Noten im Studium sind mir sehr wichtig – ebenso aber auch meine Freizeit. Aus diesem Grund habe ich mich mit Begeisterung auf dieses Buch gestürzt – „Möglichst gute Noten mit minimalistischem Zeiteinsatz“, dieses Konzept klingt vielversprechend. Was mir direkt sehr gut gefallen hat, ist der im Buch enthaltene Selbsttest. Somit ist es nicht nur ein „trockener“ Ratgeber, sondern man kann wirklich mit dem Buch arbeiten – sowas gefällt mir bekanntlich. Dadurch kann man wirklich mit dem Buch arbeiten und es anwenden. Man bekommt hier die Möglichkeit, herauszufinden, welcher Lerntyp man ist und welche Lernstrategien da am besten geeignet sind, um möglichst effektiv die Lernzeit sinnvoll zu nutzen und dann gute Ergebnisse zu erzielen. Anschließend habe ich dann bei mehreren Lernsessions versucht, die Taktiken anzuwenden, die mir nach dem Test empfohlen wurden, und die mir auch „sympathisch“ bzw. passend erschienen. Obwohl es teilweise ungewohnt war, hatte ich wirklich das Gefühl, dass mir diese Art des Lernens richtig viel gebracht hat. Dieses tolle Gefühl ist schon unheimlich viel wert! Positiv möchte ich auch die Gestaltung des Buches erwähnen, die für mich sehr ansprechend und übersichtlich war. Daher habe ich das Buch schon im Freundeskreis empfohlen und bin gespannt, welche Erfahrungen meine Kommilitonen damit machen werden.
Cover: 

Lernen für Faule

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Rezension zu „Als Luca verschwand“ von Petra Hammesfahr

Klappentext:
Die junge Mel ist im Drogeriemarkt mit der Auswahl eines Lippenstiftes beschäftigt, als ihr kleiner Sohn Luca verschwindet. Hat ihn die merkwürdige Frau vor dem Schaufenster, die Lucas Bruder einen Lolli schenkte, aus dem Kinderwagen genommen? Warum ließ Mel ihr Baby an einem eisigen Januartag im Wagen draußen vor dem Laden stehen? Oder hatte sie Luca gar nicht dabei? Ein heikler Fall für Kommissar Klinkhammer, denn er kennt die Familie gut und weiß, dass es in Mels Ehe nicht zum Besten steht. Aber gibt es einen Zusammenhang zwischen Lucas Verschwinden und den Problemen der Eltern? Eine Familientragödie nimmt ihren Lauf. Und mit jeder Stunde, die vergeht, wird es unwahrscheinlicher, dass Luca überlebt.

Über die Autorin:
Petra Hammesfahr wurde mit ihrem Bestseller »Der stille Herr Genardy« bekannt. Seitdem erobern ihre Spannungsromane die Bestsellerlisten, werden mit Preisen ausgezeichnet und erfolgreich verfilmt, wie aktuell »Die Sünderin«. Der Roman wurde unter dem Titel »The Sinner« mit Jessica Biel in der Hauptrolle als erfolgreiche Netflix-Serie produziert.

Rezension:
Auf dieses Buch bin ich durch die liebe Luna Wood aufmerksam geworden, als sie die bald erscheinenden Titel des Diana-Verlages vorgestellt hat. Da war mir klar: Dieses Buch muss ich lesen! Auch wenn es um ein ernstes Thema geht, hat mich die Neugier gepackt.

Die Handlung beginnt damit, dass die Hauptfigur Mel, ihren Säugling vor einem Geschäft abstellt. Ihren dreijährigen Sohn hingegen nimmt sie mit. Als sie wieder hinaus kommt, stellt sie mit Erschrecken fest, dass ihr Baby entführt wurde. Obwohl der Täter sich mit einer Lösegeldforderung meldet, tappt die Polizei im Dunkeln und scheint die Ermittlungen nicht mit dem nötigen Ernst zu betrachten. Der ermittelnde Kommissar kennt die Familie von dem Vater des Babys und hat daher gute Einblicke in die Hintergründe der Familie. Er weiß, dass die Familie eigentlich finanziell gut genug gestellt ist, um der Lösegeldforderung nachzukommen. Dies scheitert jedoch daran, dass die Person, die über das nötige Geld verfügt, auch verschwunden zu sein scheint, was den Kommissar vor eine noch größere Herausforderung stellt.

Trotz des emotionalen Themas, das mir sehr nahe ging, habe ich dieses Buch regelrecht verschlungen. Besonders die verschiedenen Erzählperspektiven haben mir richtig gut gefallen und ich bin lange Zeit im Dunkeln getappt, was die Hintergründe der Tat angeht. Der Leser wird oft auf die falsche Fährte geführt, wodurch das Buch konstant spannend war. Auch das Ende hat gut gepasst und hat das Buch gut abgerundet, weil es da noch einmal richtig spannend wurde. Der Schreibstil der Autorin unterstützt die Spannung, sodass die Seiten beim Lesen nur so dahinfliegen. Wer starke Nerven auch bei Themen wie Kindesentführung hat, wird diesen Roman von Petra Hammesfahr sicherlich genießen!

 

Cover:
Als Luca verschwand

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Rezension zu „Das Gesetz des Sterbens“ von Ian Rankin

Klappentext:
Ein Anwalt, offenbar von einem Einbrecher getötet. Doch wie passt der Zettel ins Bild, den DI Siobhan Clarke am Tatort findet: »Ich bringe dich um für das, was du getan hast«? Dieselbe Botschaft erhält auch Edinburghs Gangsterboss Cafferty, kurz bevor auf ihn geschossen wird. Cafferty bleibt unverletzt und weigert sich, mit der Polizei zu kooperieren. Als Clarke Caffertys alten Bekannten John Rebus aus dem Ruhestand zurückholt, entdeckt der eine Spur, die in Edinburghs Vergangenheit führt – in ein Haus, in dem Schreckliches geschehen ist.

Über den Autor:
Ian Rankin ist einer der erfolgreichsten Krimiautoren der Gegenwart. Seit seine literarische Hauptfigur John Rebus 1987 zum ersten Mal ermittelte, erschienen 21 Krimis, die in der ganzen Welt gelesen werden und mit zahlreichen Preisen bedacht wurden. In Ian Rankins Heimatstadt Edinburgh können Besucher bei einer sogenannten „Rebus Tour“ sogar in den Fußspuren des berühmten Inspectors wandeln. Für seine Verdienste um die Literatur zeichnete die Queen Ian Rankin im Jahr 2002 mit dem Order of the British Empire aus.

Rezension:
Nachdem die Leiche des berühmten Staatsanwaltes Lord Minton gefunden wird, ist schnell klar, dass es sich um Mord handeln muss, denn am Tatort wird eine eindeutige Drohung gefunden – „Ich bringe dich um, für das, was du getan hast“. So wird aus einer Ermittlung um einen Einbruch ein Mordfall, den es zu klären gilt. Als dann auch noch ein Anschlag auf Cafferty verübt wird, bei den jemand durch das Fenster auf ihn geschossen hat, wird die Sache immer mysteriöser, denn Cafferty macht keine Angaben über den Tatvorfall, nur mit dem Ermittler John Rebus möchte er sprechen. Rebus findet heraus, dass auch Cafferty diese Morddrohung wie das erste Opfer erhalten hat. Nun muss also geklärt werden, wie die Taten zusammenhängen und ob weitere Opfer im Visier des Täters stehen. Die Verwickelungen in einen möglichen Bandenkrieg und ein Lottogewinn machen die Tat undurchsichtig.

 

Mir hat die „verworrene“ und verzwickte Handlung sehr gut gefallen. Der Plot ist super aufgezogen und ich hatte wirklich Spannung, während ich alles mitverfolgt habe. Ich habe schon mehrere Bücher dieser 20-teiligen Reihe von Rankin gelesen, kenne seinen Schreibstil also gut und weiß ihn zu schätzen. Man Merkt, dass Ian Rankin viel Erfahrung im Schreiben hat. Mich hat dieses Buch vollkommen begeistert und ich kann es euch wärmstens ans Herz legen.

Cover:

Das Gesetz des Sterbens
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Rezension zu „Neuntöter“ von Ule Hansen

Klappentext:
Berlin, Potsdamer Platz. Beim Klettern auf einem Baugerüst macht ein Junge eine grausame Entdeckung: Drei Leichen, einbandagiert in Panzertape, hängen in schwindelerregender Höhe an den Gerüststangen. Sie sehen aus wie Mumien und scheinen in dieselbe Richtung zu blicken, als würden sie auf etwas warten. Als die menschenscheue Fallanalystin Emma Carow auf den Fall angesetzt wird, ist ihr schnell klar, dass er für ihre Karriere entscheidend ist. Doch je fester sie sich verbeißt, desto mehr droht ein altes Trauma sie in den Abgrund zu ziehen.

Über den Autor:
Ule Hansen ist das Pseudonym eines Berliner Autorenduos. Astrid Ule ist zudem Lektorin, Eric T. Hansen freier Journalist. Gemeinsam haben Sie bereits mehrere Dreh- und Sachbücher verfasst. Sie teilen eine Leidenschaft für nächtliche Gespräche bei gutem Whisky, exzentrische Halloweenpartys und ziellose Streifzüge durch die vergessenen Ecken der Stadt.

Rezension:
Dieses Buch, das schon mal im Jahre 2016 erschienen ist, kannte ich bereits vom Namen her, aus den Erzählungen einer Freundin. Nachdem ich nun die Neuauflage des Buches im überarbeiteten Design sah, war klar: Das Buch muss ich unbedingt lesen. Die Szene, drei Leichen, hängend an einem Baugerüst mitten in Berlin, hat mein Interesse gewickelt. Was hat es mit den Leichen auf sich, die wie Mumien verpackt sind und so zentral hängen?

Die Hauptfigur des Buches, Emma Carow, erschien mir von ihren etwas schrulligen Charaktereigenschaften her von Anfang an sehr passend zu diesem Szenario. Sie selbst ist schwer von ihrer eigenen Vergangenheit belastet und öfter mal bekommt man den Eindruck, dass ihr alles über den Kopf wächst. Sie ist bei weitem keine charmante Frau, sondern wirkt eher sonderbar. Ihre Stärke ist es, sich in die Täter hineinzuversetzen und Motivationen von deren Taten zu erkennen. Häufig handelt sie in einer legalen Grauzone und auch ihr Umfeld merkt, dass Emma aus der Bahn zu geraten droht.

Die Idee sowie die Ausgestaltung der Handlung mir all ihren Verknüpfungen hat mir sehr gut gefallen – lediglich der Schreibstil hat nicht ganz meinen Geschmack getroffen. Mir viel es teilweise schwer, der Handlung zu folgen, obwohl das Geschehen eigentlich spannend war. Gut gefallen hat mir, dass man sich gut in die Opferrolle hineinversetzen kann und merkt, was sie durchmachen müssen.

Alles in allem ist „Neuntöter“ ein spannender, stimmungsvoller Thriller mit einer außergewöhnlichen Hauptfigur. Ich werde das Buch definitiv weiter empfehlen und habe mir schon fest vorgenommen, auch den zweiten Teil dieser Reihe zu lesen!
Cover:
Neuntöter

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Rezension zu „Mathematik verständlich“ von Robert Müller-Fonfara und Wolfgang Scholl

Klappentext:
In diesem umfangreichen Werk werden alle mathematischen Bereiche komplett und verständlich dargestellt, angefangen bei den arithmetischen und algebraischen Grundlagen, über die ebene und räumliche Geometrie bis hin zur Analysis, Wahrscheinlichkeitsrechnung, Statistik und Kombinatorik.

Das Buch eignet sich als Nachschlagewerk und ergänzendes Lehrbuch gleichermaßen für Gymnasiasten, Real- und Berufsschüler, für die Weiterbildung an Abendschulen, aber auch für alle mathematisch Interessierten. Anschauliche Beispiele zu den Themenbereichen und praxisnahe Übungsaufgaben am Ende jeden Kapitels ergänzen und vertiefen den Lernstoff. Ein ausführlicher Lösungsteil im Anhang dient der Eigenkontrolle.

Über die Autoren:
Robert Müller-Fonfara ist Studienrat für Mathematik an einem Gymnasium und erfolgreicher Autor mehrerer Lernhilfen.

Rezension:
Wie einige von euch vielleicht wissen, studiere ich zur Zeit und war im Rahmen meines Studiums auf der Suche, nach einem geeigneten Buch, in dem die Mathematik komplett bis zum Abitur-Stand beinhaltet ist. Bei dieser Suche bin ich auf einige Bücher gefunden, die allerdings, wie für Lehrbücher übrig, größtenteils sehr teuer waren. Eine Ausnahme fand ich mit diesem Buch, dass schon für 16,99€ erhältlich ist. Ein super Preis für knapp 900 Seiten Inhalt – das hat mich neugierig gemacht und nun möchte ich euch meinen Eindruck schildern, nachdem ich mich einige Wochen lang mit diesem dicken Schinken auseinander gesetzt habe.

Das erste, das mir beim Lernen auffiel, waren die vielen Abbildungen und Beispiele, die in dem Buch vorhanden sind. Das scheint zu dem Konzept „leicht verständlich“ des Buches zu gehören. Die Kapitel sind thematisch gegliedert, nicht nach einem Lehrplan oder ähnliches, was ich gut gelungen finde. Das erleichtert das Nachschlagen und somit eignet sich das Buch unabhängig davon, welche Schulform der Leser besucht (hat). Außerdem möchte ich erwähnen, dass dieses Buch – zumindest in meinen Augen – nicht nur für Schüler bis zum Abitur geeignet ist, sondern durchaus auch für die Anfänge eines wirtschafts- oder naturwissenschaftlichen Studiums. Die Übersichtlichkeit und kompakte Darstellung der komplexen Themen hat mich überzeugt. Trotz des niedrigen Preises hält das Buch absolut, was es verspricht und die Mathematik wird verständlich erklärt und es ist alles in einem Buch zusammen gefasst, sodass man den gesamten Stoff beisammen hat. Von mir gibt es daher eine ganz klare Empfehlung für dieses tolle Lehrbuch!

Cover:

Mathematik verständlich

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Rezension zu „Finde mich – bevor sie es tun“ von J.S. Monroe

Klappentext:
Mitten in der Nacht geht Rosa Sandhoe zum Cromer Pier. Sie blickt ins tosende Wasser – und sie springt. Der Tod einer jungen Studentin, die gerade ihren Vater verloren hat. Tragisch, aber nicht unerwartet.
Seither sind fünf Jahre vergangen, und Rosas Freund Jar glaubt noch immer nicht an ihren Selbstmord. Wie ein Besessener klammert er sich an die Vergangenheit. Und plötzlich bekommt er eine Nachricht von Rosa: Finde mich, Jar. Finde mich, bevor sie es tun …
Was geschah wirklich in der Nacht am Cromer Pier? Ist Rosa gar nicht tot? Und wenn doch, wer spielt dann dieses grausame Spiel mit Jar?

Über den Autor:
J. S. Monroe studierte Englisch in Cambridge und schrieb nach dem Studium für fast alle renommierten Tageszeitungen Großbritanniens. Er arbeitete u.a. als Auslandskorrespondent für den Daily Telegraph und als Redakteur für BBC Radio 4. J. S. Monroe lebt mit seiner Frau und den drei gemeinsamen Kindern in Wiltshire.

Rezension:
Nachdem ich dieses Buch bei einigen Bloggern auf Instagram gesehen habe, wurde ich auch neugierig und hatte nach dem Lesen des Klappentextes große Lust auf dieses Buch.

Die Hauptpersonen in diesem Buch sind Rosa und Jar. Nach dem Tod ihres Vaters begann Rosa ihr Studium in Cambridge, wo sie kurze Zeit später Jar kennenlernte, der in einer Bar jobbte. Beide verlieben sich relativ schnell ineinander und erleben eine intensive Zeit miteinander. Diese Idylle wird jäh beendet, als Rosa Selbstmord begeht und Jar mit vielen offenen Fragen und voller Fassungslosigkeit zurückbleibt. Weil ihre Leiche nie gefunden wurde, glaubt Jar auch Jahre später nicht, dass seine Freundin sich das Leben genommen hat. Auch fünf Jahre nach ihrem angeblichen Tod hat er regelmäßig das Gefühl, sie immer wieder zufällig zu sehen. Ihm scheint es, als gäbe es immer neue Anhaltspunkte dafür, dass Rosa noch am Leben ist und so bindet er seinen besten Freund Carl mit ein um nach ihr zu suchen. Carl tut Jars Verhalten als paranoid ab, was sich erst ändert, als Jar eine Mitteilung bekommt, die von Rosa zu sein scheint.

Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, da der Einstieg direkt voller Spannung beginnt. Die Idee um den mysteriösen Selbstmord einer psychisch labilen Studentin hat mich auf Anhieb gefesselt. Durch mehrere Wendungen und neue Ergebnisse bleibt die Spannung aufrecht und die Seiten fliegen nur so dahin. Dies hat sich leider etwa ab der Hälfte des Buches geändert, weil schon dort auffällt, dass der Leser ebenso wie Jar auf eine falsche Fährte gelenkt werden soll, obwohl eigentlich etwas ganz anderes im Hintergrund steht. Trotzdem sind die Zusammenhänge und Hintergrunde relativ schlüssig, sodass keine Langeweile aufkam, obwohl an manchen Stellen spürbar ist, dass der Autor sehr bemüht ist, durch neue Verstrickungen die Story zu konstruieren.

Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven – von Rosa und Jar – beschrieben, was ein abgerundetes Bild der Geschehnisse gibt und wirklich gut zu der Handlung passt und dem Leser das Gefühl gibt, direkt an der Handlung beteiligt zu sein. Das später noch eine Perspektive aufgegriffen wird, wirkte auf mich hingegen verwirrend und auch ohne diese Perspektive hätte die Handlung nichts verloren, sodass man diesen Teil meiner Meinung nach einfach weglassen könnte. Der Schreibstil von J. S. Monroe war jedoch so spannend, dass über den etwas schwächeren Teil hinweg gesehen werden kann, da auch dort keine Langeweile entsteht. Was ich als negativ empfunden habe, sind die expliziten Darstellungen von Gewalt und Quälerei gegenüber Menschen und Tieren. Auch eine weniger umfangreiche Darstellung dieser Themen wäre in Meinen Augen nicht nachteilig für die Erzählung der Handlung der Geschichte gewesen. Insgesamt gibt es von mir eine Leseempfehlung, für Leser, die keine Probleme mit der Darstellung der beschriebenen expliziten Gewaltszenen haben.

 

Cover:
Finde mich - bevor sie es tun

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