Rezension zu „Das Original“ von John Grisham

Klappentext:
In einer spektakulären Aktion werden die handgeschriebenen Manuskripte von F. Scott Fitzgerald aus der Bibliothek der Universität Princeton gestohlen. Eine Beute von unschätzbarem Wert. Das FBI übernimmt die Ermittlungen, und binnen weniger Tage kommt es zu ersten Festnahmen. Ein Täter aber bleibt wie vom Erdboden verschluckt und mit ihm die wertvollen Schriften. Doch endlich gibt es eine heiße Spur. Sie führt nach Florida, in die Buchhandlung von Bruce Cable, der seine Hände allerdings in Unschuld wäscht. Und so heuert das Ermittlungsteam eine junge Autorin an, die sich gegen eine großzügige Vergütung in das Leben des Buchhändlers einschleichen soll. Doch die Ermittler haben die Rechnung ohne Bruce Cable gemacht, der überaus findig sein ganz eigenes Spiel mit ihnen treibt.

Über den Autor:
John Grisham hat 31 Romane, ein Sachbuch, einen Erzählband und sechs Jugendbücher veröffentlicht. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt. Er lebt in Virginia.

Rezension:
Nach langer Zeit habe ich mich mal wieder an ein Buch von John Grisham gesetzt,weil der Klappentext mich so neugierig gemacht hat. Die Geschichte baut darauf auf, dass aus der Bibliothek der Universität in Princeton bei einem Raubüberfall Originalskripte von John Fritzgerald entwendet werden. Die Tatsache, dass es Originalausgaben sind, die somit nicht nur für die Universität einen hohen Wert haben, macht den Raub zu einem wahren Desaster.

Eine der Hauptpersonen, Mercer, ist an der Uni beschäftigt, träumt insgeheim aber von einer Karriere als Schriftstellerin. Sie steckt momentan in ziemlichen finanziellen Problemen, weswegen sie nicht gerade ein leichtes Leben führt. Da bekommt sie plötzlich den Vorschlag, sich undercover mit einem Buchhändler, Bruce Cable, anzufreunden, um ihn und seine Geschäfte unter die Lupe zu nehmen. Hinter diesem Vorschlag steckt ein Versicherungsunternehmen, das den Verdacht hat, Cable könnte in den Raub bzw. Handel der gestohlenen Originalmansukripte verstrickt sein. Gedrängt durch ihre finanzielle Lage willigt Mercer schließlich diesem Vorschlag ein und versucht, den ihr gestellten Auftrag zu erfüllen.

Wie gewohnt schreibt John Grisham wieder in seiner etwas einzigartigen Schreibweise, die oft einer Aufzählung gleicht. Mich persönlich hat das beim Lesen nicht gestört, weil ich seinen Schreibstil vorher kannte und somit wusste, worauf ich mich einlasse. Für mich war die Thematik der Originalausgaben bzw. ersten Exemplare spannend und ich denke wer selbst gerne liest oder sich für Literatur interessiert wird an diesem Buch ebenfalls Gefallen finden.

Die Charaktere wirkten für mich an manchen Stellen zu flach und nicht authentisch genug, was mich aber nicht wirklich gestört hat, da der Autor dieses Manko durch die spannende Handlung und eine dazu passende Erzählweise ausgleichen konnte. Für mich war „Das Original“ somit absolut lesenswert und ich spreche eine Leseempfehlung aus, insofern man sich für das behandelte Thema interessiert und die etwas spezielle Schreibweise von John Grisham mag.

Cover:
Das Original

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