Rezension zu „Girl on the train“ von Paula Hawkins

Klappentext:
eden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

Über die Autorin:
Paula Hawkins wuchs in Simbabwe auf. 1989 zog sie nach London, wo sie bis heute lebt. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang als Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihr erster Spannungsroman Girl on the Train wurde zu einem internationalen Phänomen. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, eroberte weltweit die Bestsellerlisten und wurde 2016 mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt. Paula Hawkins‘ zweiter Spannungsroman Into the Water erscheint im Mai 2017.

Rezension:
Bei diesem Psychothriller, der mit tiefen, authentischen Charakteren statt mit viel Blut und brutalen Verbrechen kontert, kann man definitiv viel Spannung erwarten. Zu Anfang lernen wir Rachel kennen, sie ist Alkoholikerin, psychisch total am Ende und fährt jeden Tag mit der Bahn nach London. Unterwegs hält der Zug meist am selben Signal, von wo aus sie auf verschiedene Häuser und Gärten blickt. Eines Davon ist das Haus von Megan und Scott, die sie schnell in ihr Herz schließt. In Rachels Augen führen die beiden die perfekte Beziehung – ein Leben, nach dem sie sich selbst sehr sehnt. Als die hübsche Megan eines Nachts plötzlich verschwindet, ist nichts mehr wie es war. Dort stößt die Geschichte um Rachel mit einer anderen Geschichte zusammen und die Geschichte wird aus neuen Perspektiven erzählt. Plötzlich sind auch Rachel, ihr Exfreund Tom und dessen neue Freundin Anna in den Vorfall verstrickt und es beginnt ein undurchsichtiges treiben, indem die Spannung von Seite zu Seite immer mehr steigt, bevor es ein unerwartetes Ende gibt, das für mich ein klarer Höhepunkt war.

Ich war sehr zufrieden mit dem Buch. Zum einen waren die Charaktere authentisch und durch ihre labilen, verrückten Züge sehr interessant, auch wenn sie teilweise wirklich bemitleidenswert waren. Die Handlung ist gut durchdacht und hält immer wieder unvorhersehbare Überraschungen bereit, die wirklich viel Spannung mit sich bringen. Unterstützt wird das durch die tolle Schreibweise der Autorin, die mich sehr begeistert hat. Alles in Allem ist dieser außergewöhnliche Psychothriller definitiv lesenswert!

Cover:
Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
Hier könnt ihr das Buch direkt kaufen

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