Rezension zu „Murder Park“ von Jonas Winner

Klappentext:
Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

Über den Autor:
Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf, Studium in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Mit dem Self-Publishing-Erfolg »Berlin Gothic« gelang Winner der Durchbruch als Spannungsautor. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook.

Rezension:

Schon als ich das Video zu diesem Buch bei Youtube gesehen habe, war mir klar, dass dieses Buch etwas für mich ist. Beim Lesen hat mich von Anfang an der Schreibstil etwas gestört. Ich kann es nicht genau klären, aber irgendwie bin ich mit dem Schreibstil nicht klar gekommen, weswegen ich es nicht geschafft habe, richtig in das Geschehen einzutauchen.

Die Idee hinter der Handlung finde ich sehr gelungen. Auf der Insel, die ehemals ein sehr beliebter Freizeitpark war, wurden vor 20 Jahren drei Frauen umgebracht. Jeff Bohner, der damals als Mörder der drei Alleinerziehenden überfuhrt wurde, konnte damals gefunden und getötet werden. Nun soll genau diese grausame Geschichte genutzt werden: Auf der Insel soll ein Freizeitpark namens Murder Park gegründet werden, der mit den Ängsten der Besucher spielt.

Eine Gruppe von Personen, unter ihnen der Reporter Paul Greenblatt, besucht diese Insel, um den Park vorab zu testen. Unter ihnen fällt die Sprache schnell auf die Morde von vor 20 Jahren und den damaligen Mörder. Es entsteht unter ihnen das Gerücht, der Mörder sei damals, nicht wie geglaubt, getötet worden, sondern immer noch am Leben. Schnell führt dieses Gerücht zu einer hysterischen Stimmung, da die 12 Personen drei Tage lang alleine auf der Insel ausharren, bis sie wieder von der Fähre abgeholt werden.

Der Schreibstil ist grundsätzlich ziemlich nüchtern, was ich sehr schade fand. Darüber hinaus haben mich anfangs die Gesprächsprotokolle gestört, die immer mal wieder im Buch eingeschoben sind. Letztendlich finde ich die Idee dahinter aber gut, sodass es für mich kein großes Manko nachstellt. Die Handlung hat Jonas Winner sehr gut beschrieben, sodass es immer wieder spannend wird und unerwartete Wendungen stattfinden. Auch das Ende war für mich nicht vorhersehbar, was einen weiteren Pluspunkt darstellt.

Vor allem, da ich auf Youtube schon einen Trailer über das Buch gesehen hatte (https://www.youtube.com/watch?v=II8Z2SKiKnQ) habe ich gehofft, dass im Buch Bilder eingestreut werden oder ähnliches – das hätte mir sehr gut gefallen, weil es dann noch „realer“ gewirkt hätte. Trotz der genannten Punkte wurden meine Erwartungen an den Thriller nicht enttäuscht, sodass ich das Buch definitiv weiter empfehlen werde.

Cover:
Murder Park

Hier könnt ihr das Buch kaufen

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